AGB – Weinhaus am Nil

AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
der Weinhaus am Nil GmbH, Neugasse 21, 67169 Kallstadt
Sitz der Gesellschaft: Kallstadt
Handelsregister AG Ludwigshafen am Rhein HRB 65651
Geschäftsführung: Christine Andrea Ludt
USt-ID: DE 315808128

A. AGB - FÜR DEN BEREICH GUTSCHEINVERKAUF

GELTUNGSBEREICH
Diese Geschäftsbedingungen gelten für Rechtsverhältnisse, die mit der Weinhaus am Nil GmbH (nachfolgend „Weinhaus am Nil“ genannt) durch den Erwerb von Gutscheinen für Leistungen („Gutscheinen“) der Weinhaus am Nil, begründet werden.  

I. VERTRAGSABSCHLUSS, -PARTNER
1. Vertragspartner sind Weinhaus am Nil sowie der Kunde. 
2. Zum Einkauf von Gutscheinen sind nur Personen berechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind. 
3. Kunden im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer im Sinne von §§ 13, 14 BGB.
4. Der Vertrag zwischen Kunde und Weinhaus am Nil kommt, beim Erwerb des Gutscheins über den Onlineshop, erst mit Eingang der Zahlung des Preises für den Gutschein zustande. Der Gutschein wird nach Zahlungseingang auf dem Konto von Weinhaus am Nil auf dem Postweg an die mitgeteilte Adresse des Kunden versandt. Der Versand des Gutscheins erfolgt nach Möglichkeit am auf die Bestellung folgenden Tag, sofern dieser Tag zwischen Montag und Freitag liegt. Nach ausdrücklicher Mitteilung durch den Kunden in Textform (E-Mail oder Brief), kann der Versand des Gutscheins auch als PDF-Anhang an eine vom Kunden mitgeteilte E-Mail erfolgen.
5. Sollten bestellte Gutscheine geliefert, jedoch nicht durch den Kunden bezahlt sein, besteht kein Anspruch auf die im Gutschein genannten Leistungen.

II. Erwerb, Einlösung 
1. Gutscheine können bei Weinhaus am Nil für Gästehausübernachtungen, Frühstück, Nil Veranstaltungen sowie den Einkauf vor Ort in unserer Vinothek eingelöst werden.
2. Der Gutschein und evtl. Restguthaben sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar.
3. Der Gutschein kann nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.
4. Pro Bestellung ist nur ein Gutschein einlösbar.
5. Gutscheine können nur für die Bezahlung von Leistungen und nicht für den Kauf von weiteren Gutscheinen verwendet werden.
6. Gutschein-Guthaben werden nicht in Bargeld ausgezahlt und nicht verzinst.
7. Gutscheine sind übertragbar, sofern im Einzelfall nichts Abweichendes geregelt ist. Die Weinhaus am Nil GmbH kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber leisten. Dies gilt nicht, wenn Weinhaus am Nil Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der Nichtberechtigung, der Geschäftsunfähigkeit oder der fehlenden Vertretungsberechtigung des jeweiligen Inhabers hat.

III. Widerrufsrecht
Verbraucher haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grds. ein gesetzliches Widerrufsrecht.

WIDERRUFSBELEHRUNG- GUTSCHEINE
Verbraucher gemäß § 13 BGB können ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach der Bestätigung der Kenntnisnahme dieser Belehrung „ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DEN BEREICH GUTSCHEINVERKAUF der Weinhaus am Nil GmbH für den Gutscheinverkauf während des Buchungsprozesses und dem Zustandekommen des Vertrages. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs und der Original-Gutscheine. Die Kosten der Rücksendung sind durch den Kunden zu tragen, es sei denn, dass die gelieferten Gutscheine nicht dem Bestellten entsprechen. Der Widerruf ist zu richten an: 
Weinhaus am Nil GmbH, Neugasse 21, 67169 Kallstadt, Fon: +49 6322 9579100-0, E-Mail: info@weingutamnil.de) 

WIDERRUFSFOLGEN - GUTSCHEINE
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Kunde der Weinhaus am Nil die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren oder herausgeben, ist er verpflichtet, Weinhaus am Nil insoweit Wertersatz zu leisten. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen sind binnen 30 Tagen zu erfüllen. Die Frist beginnt für den Kunden mit der Absendung seiner Widerrufserklärung, für Weinhaus am Nil mit deren Empfang. Der Kaufpreis wird im Falle des Widerrufes an den Käufer unbar zurückerstattet. Das Widerrufsrecht besteht nicht, falls der Gutschein bereits eingelöst wurde.

MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück an Weinhaus am Nil GmbH, Neugasse 21, 67169 Kallstadt, Deutschland, Tel: +49 6322 9579100-0, Fax: +49 6322 9579100-99, E-Mail: info@weingutamnil.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am (*)/erhalten am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
ENDE DER WIDERRUFSBELEHRUNG

V. HAFTUNG
1. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
2. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Verkäufer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
3. Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
4. Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
5. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Sachmängelgewährleistungs- und Haftungsvorschriften.

VI. DATENSCHUTZ
Personenbezogene Daten werden von Weinhaus am Nil nur in dem Umfang verarbeitet, wie dies für die ordnungsgemäße Vertragsabwicklung erforderlich ist. Einzelheiten hierzu sind in der Datenschutzerklärung der Weinhaus am Nil beschrieben.

VII. PFLICHTINFORMATION NACH DEM VSBG
Weinhaus am Nil ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren bei einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
 
VIII. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz von Weinhaus am Nil. Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten – für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und Weinhaus am Nil – der Sitz der Weinhaus am Nil. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Sollte eine Bestimmung des Vertrages ungültig oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien vereinbaren, die ungültige oder undurchsetzbare Bestimmung durch eine gültige und durchsetzbare Bestimmung zu ersetzen, welche wirtschaftlich der Zielsetzung der Parteien am nächsten kommt. Das Gleiche gilt im Falle einer Regelungslücke.